Maigang

Auch in diesem Jahr war der Maigang des MGV Cäcilia ein voller Erfolg. Mit ca. 50 Personen trafen wir uns bei Sangesbruder Arnold Blömer, um vor der langen Reise noch eine kleine Stärkung zu genießen.

Rauf aufs Rad hieß es dann. Die Reise führte uns nach Deindrup, wo wir der Einweihung der Mariengrotte beiwohnten. Wir nutzten die Gelegenheit und brachten „Maria“ und den anwesenden Gästen ein Ständchen dar.

Zurück auf dem Rad machten wir uns auf den Weg nach Spreda zur Familie Büssing. Dort auf der alten Diele hatte der II. Bass kulinarisch einiges vorbereitet.

Nach unserer Stärkung durch reichlich Speis‘ und Trank erklärte und zeigte uns Christoph wie seine Vorfahren in den Wintermonaten Palmstöcke schnitzten, um ein kleines Zubrot zu verdienen. Daraus erschloss sich dann, woher Büssings Beiname „Palmstockmoaker“ kommt.

Anschließend wurde noch kräftig gefeiert. Besonders verzückten Helmut mit seinen Gesangseinlagen und Josef mit seinem unnachahmlichen Akkordeonspiel die Gäste. Ein großer Dank an alle, die zu diesem schönen Maigang beigetragen haben, inklusive unserer „Gastgeber“ Brigitte und Clemens.

Stefan Ahlrichs

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Dieter und Sonja besteigen den Königsthron

Große Freude beim MGV Cäcilia, denn auch in diesem Jahr wurde ein würdiges Königspaar gefunden: Dieter I. und seine „neue“ Gemahlin Sonja.

Doch der Reihe nach. Die Kohlgesellschaft traf sich zu ihrem diesjährigen Kohlgang in der Kultgastsstätte Blömer beim Sangesbruder Arnold. Nach einer kurzen alkoholischen Stärkung machte sich die Kohlgesellschaft auf den Weg zum noch amtierenden König Norbert. Der hatte in seinem Garten die ersten Spiele entwickelt, um einen würdigen Nachfolger zu finden.

Danach wurde nach guter Tradition auch Norberts Königin Andrea vom Kohlvolk abgeholt. Die Königin hatte sich ebenso nicht lumpen lassen und den Fahrradschuppen kurzfristig in eine gemütliche Schenke umgewandelt, oder war es umgekehrt. Egal. Auch hier wurde die Gesellschaft königlich bewirtet. Der MGV bedankte sich mit einigen rituellen Gesängen für die Bewirtung und zog weiter in die Vereinsgaststätte „am Dom“, wo Sangesbruder Andreas schon den Kohl auf Temperatur gebracht hatte und Wirt Daniel mit einigen gekühlten Getränken aufwartete.

Nach reichlich Mahl und Trunk wurde dem Königspaar unter Tränen ihre Insignien abgenommen. Der II. Bass wartete nun mit einer Reihe diffizilster Spiele auf, um Norbert den gewünschten würdigen Nachfolger zu präsentieren.

Dieter Wolking stellte hierbei alle in den Schatten und wurde zum neuen Kohlkönig des MGV Cäcilia gekürt. Die Freude darüber wurde noch größer, als ihm mit Sonja die Königin seiner Wahl an die Seite gestellt wurde. Hoch! Hoch! Hoch!

Wie es sich geziemt wurde anschließend mit dem neuen Kohlpaar gefeiert, gesungen, getanzt, getrunken, geschunkelt, geschnackt und ge-wasweißichdennnoch…..

Wird fortgesetzt im nächsten Jahr!

Stefan Ahlrichs

Freundschaftskonzert begeisterte Zuhörer

250 Gäste und Mitwirkende beim etwas anderen Adventskonzert des MGV Cäcilia Langförden

Vorweihnachtlich war nur der Saal Am Dom geschmückt. Das Konzertprogramm spiegelte am ersten Adventssonntag diese Stimmung gar nicht wider. Und das mit voller Absicht. Dafür sorgten die teilnehmenden Chöre und die Band „Kölsch und Klüngel“ aus Dinklage. Der Männergesangverein Cäcilia eröffnete unter Leitung von Hermann Albers mit dem Musketier-Rock „Seit an Seit“ den musikalischen Reigen, auf dem Akkordeon begleitet von Josef Bohmann. Danach begeisterte der Shantychor „Dei Windbräkers“ aus Mühlen, dirigiert von Thomas Bohmann , das Publikum. Zwischen den Liedern sorgte Werner Herzog für lockere Unterhaltung. Der Frauenchor Langförden mit Chorleiterin Hannelore Bothe trug unter anderem einfühlsam das „Halleluja“ von Leonard Cohen vor. Hendrik Tepe begleitete am E-Piano. Für rheinländische Stimmung sorgte die Band „Kölsch und Klüngel“ mit ihrem Frontsänger Ludger Baumann. Alle Mitwirkenden luden schließlich die Gäste zum Mitsingen bekannter Seemannslieder ein. „Kölsch und Klüngel“ ließ es sich dann doch nicht nehmen, den ersten Adventsabend mit winterlicher Weihnachtsmusik ausklingen zu lassen. Cäcilia-Vorsitzender Reinhold Willenborg bedankte sich mit Blumensträußen bei den Chorleitern für das gelungene und abwechslungsreiche Konzert.

Heinz Hartmann

Foto: (Heinz Ellmann)

Der Shantychor „Dei Windbräkers“ aus Mühlen unterhielt mit Liedern und humorvollen Einlagen des Vorsitzenden Werner Herzog

Norbert neuer Kohlkönig – Andrea neue Königin!

Am 3. Februar fand unser traditionelles Kohlessen statt. Wir starteten beim alten Kohlkönig Hermann Kühling am Rande des Wahnsinns, äh von Langförden. Er und Sonja hatten die Stube gut angeheizt und servierten bereits die ersten Häppchen als Grundlage. Aus der warmen Stube wollten die Kohlgänger eigentlich gar nicht wieder fort, da leichter Schneefall einsetzte.

Wir trotzten aber den Unwillen des Winters und gingen durch Holtrup zügig zum „Anwesen“ von Königin Ellen. Auch dort wurden wir fürstlich – also angemessen – bewirtet. Vor allem der Glühwein tat bei der Kälte besonders gut. Der Verein dankte mit einigen bekannten, vom Ersatzdirigenten in eigenwilligen Tonlagen intonierten Stücken. Weiter ging es zu unserer Vereinsgaststätte, wo wir von der Firma Lübbe mit einem hervorragenden Grünkohlbuffet belohnt wurden.

Der 1. Bass als Vergnügungsstimme hatte einige diffizile Spielchen ausgesucht, um einen würdigen König zu ermitteln. Die Spielregeln waren aber selbst für die Moderatoren Werner und Stefan zu komplex, sodass plötzlich durch einen Kartentrick Norbert als neuer Kohlkönig feststand. Durch einen weiteren – jetzt kann ich es ja sagen – Trick wurde dann seine Königin Andrea ermittelt. Die Freude der beiden war so riesig, dass sie sofort einen Ehrentanz vollführten. Hierbei und den restlichen Abend wurden sie begleitet von unserem Sangesbruder Josef Bohmann, der zufälligerweise seine Quetschkom.., äh sorry, sein Akkordeon dabei hatte. Danke Josef!!!!!!

So fand der Kohlgang einen würdigen Abschluss mit viel Gesang, genug zu Essen und einigen Bierchen pilsener Brauart!

Stefan Ahlrichs

  • Wichtig: Fotos vom Kohlgang sind in der Bildergalerie zu finden

Arnold Blömer für 60 Jahre Mitgliedschaft in unserem Verein geehrt!

Nach einigen Jahren im Exil konnten wir in diesem Jahr unseren Sängerball wieder im Saal in unserer Vereinsgaststätte feiern. Mit gut 120 Gästen wurde unser Ball wie eigentlich immer bis tief in die Nacht gefeiert. Im frisch renovierten „Saal am Dom“ wurde auch dem Gesangverein eine besondere Ehre zuteil. Der Bandleader unserer Tanzband, die uns schon so viele Jahre begleitet, Gerhard Weißer, stiftete dem Verein ein Lied. Hiermit wollte er zeigen, wie sehr es Ihm hier bei uns auf unserem Sängerball gefällt. Der passende Titel lautet „Sängerball in Langförden“ und der MGV ließ es sich selbstverständlich nicht nehmen, mit diesem Lied den Sängerball zu eröffnen.

Zuvor durfte ich als Liedervater eine recht seltene Ehrung für unseren Verein durchführen. Arnold Blömer wurde für seine 60-jährige Mitgliedschaft in unserem Verein geehrt. Im Juni wird er dafür auch noch vom Sängerbund Harmonia eine Urkunde und Ehrennadel erhalten (wie auch Heinz Kolhoff für seine 50jährige Mitgliedschaft in unserem Verein). Auf dem Ball wies mich Arnold noch kurz zurecht, dass er schon 1954 als 20-jähriger dem Verein beitrat und damit schon 64 Jahre singt. Ich schätze an Arnold besonders, dass er trotz seines Alters immer noch den Ehrgeiz hat, alle Lieder richtig singen zu wollen. Das Können dafür hat er auf jeden Fall.

So bleibt ein sehr schöner Ball in wunderschönem Ambiente des Saals am Dom und die Vorfreude auf das kommende Jahr. Bitte vormerken 12. Januar 2019!!!!!

Liedervater

Stefan Ahlrichs

  • Wichtig: Fotos vom Sängerball sind in der Bildergalerie zu finden!

Kosakenhochzeit auf dem Volksfest (Stoppelmarkt)

Traditionell nahmen wir in diesem Jahr wieder am Volksfestumzug teil. Das Thema war schnell gefunden. Passend zu unserem Liedvortrag beim diesjährigen Sängerfest in Oythe wurde das Thema „Die Kosakenhochzeit“ gewählt.

Unser Sangesbruder Franz witterte gleich die einmalige Chance, sein Ehegelöbnis mit seiner Frau Elisabeth vor aller Öffentlichkeit zu erneuern.

Auf die Frage, ob sie ihn denn nochmal heiraten würde, antwortete Elisabeth wahrheitsgemäß: „Immer wieder!“

Auch der orthodoxe (Kosaken-)Priester war mit Franz-Bernd schnell gefunden. Mit Rauschebart und Kaftan gab er einen seriösen Popen ab.

Die anderen Sänger verkleideten sich als Kosaken. Sie sangen, tranken und tanzten (als gäbe es kein Morgen mehr) mit einigen Ehefrauen und Freundinnen des Vereins, die sich als Brautjungfern am Umzug beteiligten. Dafür möchte ich unseren „Gästinnen“ auf diesem Wege ganz doll danken. Ihr wart wirklich sehr hübsch. Übertroffen nur noch von der Brautjungfer Stefan, der dieses Jahr sehr viel Bein (und hübsche Unterwäsche) präsentierte.

Damit auch alles so klappt, musste natürlich auch noch ein Wagen her. Auch hier haben unser Wagenbauer alles gegeben. Ob beruflich ausgebildet oder Hobbybastler; ein Jeder kann sich beim Wagenbau verwirklichen. Mit den Zwiebeltürmen fühlte man sich sofort nach Russland versetzt.

Danke an alle, die zum Gelingen unseres Autrittes beim Volksfest und anschließend noch auf dem Stoppelmarkt beigetragen haben.

Text: Stefan Ahlrichs