Kohlkönigspaar 2016

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Sängerball 2016

 

 

 

 

 

Ferdinand Themann singt seit 25 Jahren im Chor und Bernd Heitkamp seit 10 Jahren beim MGV Cäcilia

Am vergangenen Samstag feierten wir unseren tradionellen Sängerball im Saale Borgerdings Mühle. Im festlichen Rahmen mit über 130 Gästen wurde bis tief in die Nacht gefeiert, geklönt, getrunken und getanzt.
Man kann schon sagen traditionell führte uns die Tanzband „Twin Set“ durch den Abend. Die Sänger und „ihr Gefolge“ dankten es mit einer ständig gut gefüllten Tanzfläche. Der „Haupttänzer“ des Abends konnte nicht mehr ermittelt werden. Unser Sangesbruder Helmut trat aber den Beweis an, dass man auch mit 80 Jahren noch beschwingt das Tanzbein führen kann. Die Jüngsten (über 60 Jahre jünger als Helmut) rieben sich auf jeden Fall verwundert die Augen.
Was mich am Sängerball wirklich am meisten begeistert, ist das Zusammenkommen der Generationen, um friedlich (trifft in der heutigen Zeit nicht immer zu) miteinander zu feiern.
Nach unserer traditionellen gesanglichen (durch den MGV) und der verbalen Begrüßung (durch unseren stellvertretenden Vorsitzenden Christoph), hatten zwei Sangesbrüder auch noch richtig etwas zu feiern. Als Liedervater oblag es mir, Bernd Heitkamp für 10 Jahre Singen in unserem Verein zu ehren. Bevor er seine Ehrennadel in Emfpang nehmen durfte, wurde er noch von mir ernsthaft gerügt, dass er viel zu spät unserem Verein beigetreten sei. Er zeigte sich reumütig.
Ferdinand Themann singt bereits seit 25 Jahren. Er musste erst 11 Jahre in Visbek üben, bevor wir ihn dann bei uns herzlich in unserem Verein aufgenommen haben. Beide zeichnen sich neben ihrem Gesang im 2. Tenor durch ein äußerst positives Wesen und ein große Hilfsbereitschaft aus.
Insgesamt hat mir der Ball sehr gut gefallen und der ganze Verein freut sich bereits auf das nächste Jahr (wo wissen wir noch nicht), wenn wir am 14. Januar 2017 unseren nächsten Sängerball feiern. Ihr seid  alle herzlich eingeladen.
Stefan Ahlrichs
Liedervater

Alter Stamm treibt neue Blüten

Die neuen Sänger des Männergesangvereins Cäcilia (von links): Franz-Bernd Schüssler, Ansgar Biemann, Liedervater Stefan Ahlrichs, Josef Bohmann, Timo Bohmann; es fehlen Dieter Kenkel und Jens-Uwe von Kroge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Männergesangverein Cäcilia wird 2016 stolze 135 Jahre alt

„Was machst Du eigentlich donnerstags abends?“ Diese Frage stellte der Männergesangverein Cäcilia vor zwei Jahren auf seinem neuen Werbeflyer. In und um Langförden verteilte der Verein die Flyer, um auf sich aufmerksam zu machen. Das ist ihm gelungen! Gleich sechs neue Mitglieder sind eingetreten. Sie teilen jetzt die Begeisterung für das gemeinsame Singen in einem Chor mit den bereits etablierten Sängern und lassen sich von dem seit fast 30 Jahren erfahrenen Cäcilia-Chorleiter Hermann Albers schulen. Sie geben dem jung gebliebenen Verein – das Liedrepertoire des Chores beweist es – neuen Schwung!                                                                                                                   Im Prinzip könne jeder dazu gehören, sagt Liedervater Stefan Ahlrichs, der die Werbeaktion mit seinen Vorstandskollegen damals startete. „Du musst kein Superstar oder ein ausgebildeter Sänger sein, wenn Du dabei sein willst“ heißt es in dem Flyer. Das Alter spielt ebenfalls keine Rolle. Der Männergesangverein ist bunt gemischt – auch mit Blick auf die unterschiedlichen Berufe der Mitglieder. Und Singen ist nicht alles. Geselligkeit, gemeinsame Aktivitäten wie Sängerball, Kohlessen, Maigang, Volksfestumzug und Grillabende sind ebenso wichtig.                                                       Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vorstand mit Reinhold Willenborg als Vorsitzendem einstimmig bestätigt. Werner Herzog ist neuer Notenwart und Nachfolger von Aloys Kolhoff, der diese Aufgabe seit vielen Jahren verantwortungsvoll ausübte. Sänger des Jahres wurde Hermann Kühling, der sich als erster Fahnenträger und durch andere Einsätze um den Verein verdient gemacht hat.                          Traditionell beginnt das neue Jahr mit dem Sängerball am Samstag, 9 Januar 2016, im Saal Borgerdings Mühle in Spreda. Ein gesanglicher Höhepunkt soll im Herbst das Konzert mit mehreren befreundeten Chören aus der Nachbarschaft in der Pfarrkirche St. Laurentius sein.                                                                                                                 Auch im neuen Jahr finden die Chorproben immer donnerstags ab 20 Uhr in der Gaststätte Blömer statt.

Heinz Hartman

„Langförden aktuell“

Kein Umzug ohne Männergesangverein

Seit der Gründung des Volksfestes vor 65 Jahren aktiv dabei

Wer kennt nicht die eingängige Melodie des Gefangenenchores, auch als geselliges Trinklied weit verbreitet, aus Verdis Oper Nabucco: Für den Männergesangverein Cäcilia Anlass genug, dieses Werk klassischer Opernliteratur einmal im Volksfestumzug darzustellen. Die Sänger präsentierten den Gefangenenchor als neue bunt gemischte Version 2.0 auf ihrem Festwagen mit Fußballpromi Uli Hoeneß, Maffiosiboss und Panzerknackern hinter Gittern. Sie kamen damit offensichtlich bei den Zuschauern an. Quasi als Belohnung durften sie beim Stoppelmarktumzug vor großem Publikum mitmachen.

Der Männergesangverein gehört neben der Feuerwehr, der Kolpingfamilie, dem Musikverein, dem Sportverein BWL und der Schule zu den Gründungsmitgliedern des Volksfestes im Jahre 1950. Die damaligen Initiatoren waren Gastwirt Hermann Borgerding und Rektor Josef Hartmann. Letzterer war auch Dirigent des Männergesangvereins, Dr. Josef Cromme seinerzeit Liedervater und Vereinsvorsitzender. Seither beteiligen sich die Sangesbrüder regelmäßig am jährlichen Festumzug. Für den Männergesangverein mit seinem Vorsitzenden Reinhold Willenborg, Liedervater Stefan Ahlrichs und Chorleiter Hermann Albers ist dieses Engagement auch heute selbstverständlich.

Den Neuanfang im Jahre 1906 nahm der Männergesangverein Cäcilia zum Anlass, mit einem Lyrawagen beim Festumzug 1956 auf das 50jährige Bestehen aufmerksam zu machen. Beim 25. Volksfest 1974 stellten die Sangesbrüder den Jubiläumswagen. 1979 machten sie anlässlich des 30. Volksfestes mit einem originellen Sängerwagen Werbung in eigener Sache: „Herzlich Willkommen – Freude durch Gesang“. Beim historischen Festumzug zur 1100 Jahr-Feier 1990 fuhren sie mit dem Auswandererschiff zum Festplatz am Bomhof. 1999 zeigte der Männergesangverein einen Querschnitt aus den Umzügen der vergangenen 50 Jahre. Und im Festumzug 2006 bedankten sich die Sänger bei der Bevölkerung für die Unterstützung des Sängerfestes zum 125jährigen Bestehen des Männergesangvereins (Gründungsmitglied des Sängerbundes Harmonia Vechta von 1881).

Heinz Hartmann

Volksfest und Stoppelmarkt 2015

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Gefangenenchor 2.0 auf dem Volksfest und Stoppelmarkt

Unser Thema „Gefangenenchor 2.0“ auf dem diesjährigen Umzug beim traditionellen Volksfest in Langförden kam beim Publikum sehr gut an. Ob Guiseppe Verdi sich über unsere freie Umsetzung seine Oper gefreut hätte, wissen wir nicht. Der Applaus vom Strassenrand zeugt aber davon, dass unsere humorvolle Interpretation viele begeisterte. Ob Reinhold als Uli Hoeneß, Fabian als Mafiosi und alle andere Knastbrüder und deren „aufmerksame“ Wächter sorgten für schmunzelne Gesichter. Viele freuten sich auch, dass mir als Hannibal Lector mal der Mund verschlossen war.
Absolutes Highlight war sicherlich unser „gehängter“ Sangesbruder Hermann, der als Blickfang vorne am Frontlader unter unserem Schild hing. Belohnung war die Nominierung zum Stoppelmarktsumzug.
Besonders gefreut hat mich die tolle Beteiligung während der Umzüge und beim Wagenbau. Egal ob alt oder jung, viele haben sich nach ihren Kräften eingebracht. Ich muss also alle loben und möchte Niemanden hevorheben. Das Engagement auch unserer letzten 3 neuen Sänger möchte ich doch extra erwähnen. Ich glaube man sieht an den Bildern während des Umzuges; es hat allen Beteiligten richtig Spaß gemacht. Danke an alle Beteiligten.

Stefan Ahlrichs

Sängerfest 2015

Hans Wilke auf dem Sängerfest für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt 

Das diesjährige Sängerfest in Vechta war für Hans Wilke der passende Rahmen, um die goldene Sängernadel in Emfpang zu nehmen. Das Fest im RASTA-Dome war insgesamt ein voller Erfolg. Ausreichend Platz, ein guter Klang und viele gut gelaunte Sänger bildeten den passenden Rahmen. Wir waren mit 33 Sängern dabei – und was mich besonders freut mit 16 „Jüngeren“ – und gaben eines unserer schönsten Lieder zum Besten. „Der Hahn von Onkel Giacometo“ kam wie immer beim Publikum sehr gut an. Unser Gegacker und das Krähen unserer Hähne (Achtung Eigenlob) bringt doch immer wieder das Publikum zum Lachen. Natürlich auch unser fehlerfreier Gesang. Lohn war eine Extraerwähnung im redaktionellen Teil der Zeitung.
Einziger Wermutstropfen war die Quantität einzelner Chöre (teilweise nur 16 Sänger). Auch an der Qualität von manchen Chören darf durchaus noch gearbeitet werden. Auch wir dürfen bei der Sängerwerbung und beim Üben nicht nachlassen. Der sich anschließende gemütlichen Teil (Trunk und Tanz) zeigte wieder den großen Zusammenhalt und die Feierfreude aller Sänger, egal ob Jung oder Alt.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Das Sängerfest findet dann in Lutten statt! Wieder eine kurze Anreise. Juhu!

Stefan Ahlrichs